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Heute war der Tag gekommen, an dem die 1. Mannschaft des TSV Rotation Dresden aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen den Vierplatzierten Radeberger SV die Meisterschaft der Sparkassenoberliga neben dem Aufstieg in die Landesklasse perfekt machen konnte. Doch auf dem Radeberger Kunstrasen merkte man sofort, dass es sich hier um ein Spitzenspiel handelt und der Heimverein definitiv keine Schützenhilfe leisten wollte. Es ging von der 1. Minute an sofort los, beide sorgten für ein offensive und schnelles Spiel, hier war bis zur Pause keine Zeit zum Luft holen eingeplant. Rotation war jedoch die Mannschaft, welche mit der Spielzeit mehr Akzente im Angriff setzen konnte, so waren es zweimal Felix Fichtelmann und einmal Sebastian Tews, welche in den ersten 15 Minuten für Gefahr vorm Radeberger Gehäuse sorgten. Felix Fichtelmann war es auch wieder in der 25. Minute, welche in bester Abschlussposition vergab. Und es kam, wie s immer kommt, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt: In der 27. Minute schloss Eric Neumann aus Ferne erfolgreich für die Gastgeber ab, der 1:0-Rückstand. Doch die Partie wurde immer mehr Felix Fichtelmann gegen den Radeberger SV, in der 30. Minute belohnte er sich nach einem tollen Kampf und Solo nicht mit einem Tor. Besser lief es dann in der 34. Minute: Sebastian Malucha bereit mustergültig den Ball vor, Felix Fichtelmann macht ihn rein und da war der verdiente Ausgleich! Danach ging es weiter wie vorher, Rotation vor allem mit Sturmtank Felix Fichtelmann versuchte zu erhöhen, doch auch ein schöner Kopfball durch Sebastian Malucha kurz vor der Halbzeit strich knapp am Kasten vorbei. Nach (endlich) 15 Minuten Pause das gleiche Bild: Offensives, kampfbetontes, spannendes Spiel beider Mannschaften vom Punkt weg wieder. Es folgte eine Doppelchance von Felix Fichtelmann und Eric Wernicke in der 48. Minute, welche beide aus kurzer Distanz den Ball nicht über die Linie bekamen, weiterhin Unentschieden. Auch Michael Kühn versuchte es in der 63. Minute mit einem gefährlichen Flachschuss aus der Ferne, auch der Ball ging nur knapp vorbei. Danach waren es wieder einmal Felix Fichtelmann und auch mal wieder Sebastian Tews mit gefährlichen Abschlüssen (63. und 68. Minute), nur ohne Erfolg. Es folgte von Radeberg erst in der 69. Minute durch Florian Palme wieder ein gefährlicher Torabschluss, der allerdings auch nicht den Erfolg brachte. Aus weiterhin recht unerklärlichen Gründen gab es in der 75. Minute einen Pfiff gegen den Rasenumpflüger des Tages, David Schmitt, jedoch im Strafraum nach einem vermeintlichen Foulspiel. Ein Elfmeter für Radeberg fast aus dem Nichts. Der Schütze Florian Palme scheiterte jedoch an einem hervorragend reagierenden Jens Ulrich im Rotation-Tor, welche den Ball gar noch sicher auf der Linie festhalten konnte und sich dabei verletzte. Doch mittendrin im Jubeln der Schock für alle: Wiederholung des Strafstoßes. Den Blick für ein Vergehen schien der Schiedsrichterassistent allein nur für sich gehabt zu haben. Also stand nach mehreren Minuten Behandlung für Jens Ulrich die Wiederholung des Strafstoßes an, wieder klasse gehalten trotz schmerzender linker Schulter. Gegen Ende des Spieldrückte Rotation immer mehr, der Sieg musste her, da Verfolger Zschachwitz wohl führte. So war es erneut Felix Fichtelmann, welcher in der 86. Minute mit einem Volley knapp das Ziel verfehlte. In der 86. Minute landet plötzlich nach einem Tumult im Radeberger Strafraum der Ball bei David Schmitt: Eine Finte, ein Schuss, Tor. Da war sie, die 1:2-Führung, welche den Meistertitel bedeuten sollte! Danach passierte nicht mehr viel, so dass alle nur noch auf den Schlusspfiff des Schiedsrichters abwarteten. Der kam fst schon pünktlich. Mit dem Abpfiff brachen - wie schon fast beim letzten Treffer - alle Dämme, da war er nun, der Meistertitel nach einem atemberaubenden Saison! Jetzt heißt es noch die letzten 2 Ligaspiel absolvieren, bis dann am 16.06.2018 das Pokalfinale gegen den FC Dresden ansteht (mf).