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Dank eines 1 : 0 Arbeitssieges beim  SV Loschwitz ziehen die Rotationer in das Endspiel der Dresdner Stadtpokals ein. Binnen von sechs Tagen gastierte der TSV Rotation dabei ein zweites Mal unter dem Blauen Wunder und dabei glichen sich beide Partien nicht nur wegen dem identischen Resultat. Vor über 100 Zuschauern gingen beide Mannschaften mit viel Tempo ins Spiel, wobei sich die Gäste von der Eisenberger Straße schnell erste Feldvorteile erarbeiten konnten. Schon nach 16 Minuten hatten die Anhänger der Schwarz-Weißen den Torschrei auf den Lippen, als Felix Fichtelmann das Leder aus 10 Metern an den Pfosten knallte. Nur weniger Minuten später kam Norbert Pach zu einem strammen Schuss aus vollem Lauf. Der Loschwitzer Keeper Ricardo Wasserkampf bekam in letzter Sekunde die Fäuste nach oben und wehrte den Ball nach vorn ab. In der 24.Minute dann doch die 1 : 0 Führung für den TSV Rotation. David Schmitt spielte dabei einen sehenswerten Pass in die Schnittstellte der Abwehr. Robert Franke konnte den Ball aus dem Lauf mitnehmen und in den Strafraum ziehen. Von dort spitzelte er das Kunstleder zum umjubelten Treffer in die Maschen. Chancen der Loschwitzer konnten bis zu diesem Zeitpunkt nicht verbucht werden, zu gut stand die Abwehr der TSV Rotation um seinen Kapitän Clemens Müller. Nach 29 Minuten brannte es dann doch einmal im Strafraum der Rotationer. Nach einem Eckball kam Joel Salomon zum Abschluss, traf dabei jedoch das Leder nicht richtig, so dass der wieder genesene Schlussmann Jens Ulrich parieren konnte. In der Folge ließen die Gäste reihenweise beste Möglichkeiten liegen, um das Resultat deutlicher zu gestalten. Die beste Chance hatte dabei Felix Fichtelmann unmittelbar vor dem Abpfiff, als er aus 10 Metern zum zweiten Mal Aluminium traf. So ging es mit einem sehr knappen Vorsprung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich zur Überraschung vieler Zuschauer völlig andere Kräfteverhältnisse. Vom Wiederanpfiff an machten die Loschwitzer richtig Druck. Nach Ablage durch Florian Hornig war es in der 48.Minute Joel Salomon, der am rechten Strafraumeck völlig frei zum Abschluss kam. Dieser zeigte jedoch Nerven und setzte das Leder wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Der starke Start der Hausherren schien die Rotationer beeindruckt zu haben. In der Offensive gelang nicht mehr viel und in der Hintermannschaft musste nach unnötigen Abspielfehlern des Öfteren gezittert werden. Glücklicher Weise machte der SV Loschwitz aus den sich bietenden Chancen nicht viel. In der 75.Minute kam dann der Loschwitzer Franz Josef Hansel nach einem langen Einwurf in den Strafraum aus wenigen Metern völlig blank zum Zuge. Mit einem sensationellen Reflex rettete Keeper Jens Ulrich seine Vorderleute vor dem Ausgleich. Erst in der Endphase fand Rotation zunehmend wieder den Spielfaden, da auch die Aktionen der Hausherren immer hektischer wurden. So gelang es, den knappen Vorsprung mit viel Kampf und einer guten Portion Glück bis zum Abpfiff zu verteidigen. Unterm Strich gewinnt der TSV Rotation mit 1 : 0 gegen tapfer kämpfende Loschwitzer. Der TSV Rotation steht somit im Finale des Dresdner Stadtpokals, welches am 16.Juni im Heinz-Steyer-Stadion ausgetragen wird. Gegner wird der Gewinner der Partie zwischen dem FC Dresden und dem Post SV Dresden sein (mg).