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Die Hebbelstraße bleibt weiter kein gutes Pflaster für den TSV Rotation. In einer wahren Sturmlotterie mussten sich die Rotationer beim Post SV Dresden unglücklich mit 0 : 2 geschlagen geben. Bei nahzu irregulären Witterungsbedingungen, welche sicherlich auch eine Spielabsage gerechtfertigt hätten, gingen die Hausherren bereits nach 90 Sekunden in Führung. Nach einem langen Pass in die Schnittstelle, versagte die Abwehr von Rotation bei einer Abseitsfalle kläglich. Der Postler Ronny Hölzel konnte die Situation nutzen und den Ball frei vor Keeper Jens Ulrich zur schnellen 0 : 1 Führung einschieben. Auch in der Folge taten sich die Rotationer, welche mit starkem Gegenwind klarkommen mussten, schwer, ins Spiel zu kommen. Glück hatte man, als Maximilian Findeisen freistehend aus 18 Metern den Pfosten traf. Praktisch im Gegenzug kam auch der TSV Rotation durch Erik Wernicke zur ersten Möglichkeit. Seinen Abschluss aus 12 Metern konnte Torhüter Clemens Behrenwald gerade noch über das Gehäuse lenken. In der 25.Minute kam es dann zu einem Aufreger im Strafraum der Rotationer. Der Postler Rico Hundeck kam im Liegen zum Abschluss. Keeper Jens Ulrich zeigte eine tolle Reaktion und konnte den Ball noch deutlich auf der Torlinie unter sich begraben. Leider entschied der Schiedsrichter auf Anraten seines Assistenten zum Entsetzen aller Schwarz-Weißen auf Tor. Trotz aller Diskussionen blieb es bei dieser fragwürdigen Entscheidung zum 0 : 2. Den nächsten Aufreger, bei welchem abermals der Unparteiische im Mittelpunkt stand, gab es in der 38.Minute. Erik Wernicke wurde knapp vor dem gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Anschließend verlor er die Nerven und stieß seinen Gegner mit der Hand vor die Brust. Dieser nahm die Einladung dankend an und ließ sich in dramatischer Art und Weise zu Boden fallen. Folglich wurde Erik Wernicke mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Glücklicher Weise dauerte die Überzahl der Hausherren nicht lange an, denn nach 44 Minuten musste der bereits verwarnte Tony Burghardt nach einem Handspiel mit Gelb-Rot vom Feld. So ging es beim Stand von 0 : 2 mit 10 gegen 10 in die Kabinen. Mit dem Wind im Rücken bestimmten die Rotationer nach dem Wiederanpfiff klar und deutlich das Spielgeschehen. Leider fehlte lange Zeit die zündente Idee, um für ersthafte Torgefahr zu sorgen. Erst in der 63.Minute sorgte Sebastian Malucha mit einem Drehschuss aus 12 Metern, welcher knapp neben den Kasten ging, für Gefahr. Gerade in der Endphase ließen die immer hektischer agierenden Gäste beste Chancen auf den Anschluss liegen. Die wohl beste Möglichkeit hatte der eingewechselte Rico Vassmers nach 82 Minuten. Seinen strammen Schuss aus 18 Metern konnte Keeper Clemens Behrenwald gerade noch neben das Tor lenken. Unterm Strich blieb es beim 0 : 2 für den Post SV Dresden und damit bei der zweiten Saisonniederlage für die Zock-Schützlinge. Bei widrigsten Bedingungen, mit denen allerdings beide Teams klarkommen mussten, stellten die sich Hausherren einfach cleverer an. Rotation scheitert selbstverschuldet an einer schlechten Chancenauswertung und Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft. Leider hatte auch der Schiedsrichter bei seinen Entscheidungen kein glückliches Händchen. Während die Rotationer vorerst auf den 4.Platz abrutschen, kann sich nun der VfB Hellerau-Klotzsche über die erneute Tabellenführung freuen. Der Post SV hingegen landet im gesicherten Mittelfeld. Nun heißt es schnell, die Niederlage aus den Köpfen zu bekommen, denn am kommenden Sonntag gastiert der Radeberger SV zum Spitzenspiel der Sparkassenoberliga auf der Eisenberger Straße (mg)