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Es bleibt dabei! Der TSV Rotation kann in dieser Saison auf heimischen Rasen einfach nicht gewinnen. Im Derby gegen den SC Borea Dresden mussten die Rotationer einer sehr unglückliche 1 : 2 Niederlage einstecken. Beide Mannschaften gingen dabei ersatzgeschwächt ins Spiel und wirkten wohl aufgrund der nicht sonderlich erfolgreichen Ergebnisse in den vergangenen Wochen recht verunsichert. Vor allem im ersten Abschnitt agierten sowohl die Hausherren als auch die Gäste extrem zurückhaltend, so dass den 83 zahlenden Zuschauern kaum Torchancen geboten worden. Während TSV Rotation zumindest in der 14.Minute durch einen Kopfball von Robert Kiesow nach einem Eckball für Gefahr sorgen konnte, vermochte Borea es der SC Borea überhaupt nicht, eine ersthafte Torchance zu erspielen. So ging es nach einem langatmigen ersten Abschnitt torlos in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff wurde das Spiel dann etwas lebhafter, da vor allem die Hausherren in die Offensive drängten. Die bis dato größte Möglichkeit konnte Rico Vassmers nach 64 Minuten verbuchen, als dessen Schuss von der Strafraumgrenze knapp am Pfosten vorbeiflog. Auf der Gegenseite verpasste der kurz zuvor eingewechselte Clovis Wassom freistehend vor Keeper Jens Ulrich die Überraschung. In der Folge boten sich den Hausherren immer wieder gute Möglichkeiten zur Führung, doch meist verhinderte ein zu hektischer Abschluss den Erfolg. So verpasste Erik Wernicke in der 77.Minute nach einem Ball von außen per Kopfball aus nächster Distanz seinen Treffer. Nach 79 Minuten kam der SC Borea mit starker Mithilfe des Schiedsrichters zur etwas überraschenden Führung. Im Laufduell um den Ball brachte Clovis Wassom seinen Gegenspieler regelwidrig zu Fall, was der Unparteiische allerdings nicht ahndete. So kam er ungehindert vor Keeper Jens Ulrich zum Zuge und schob das Leder zum 0 : 1 in die Maschen (Video). Aufgrund heftiger Proteste der Hausherren dauerte es einige Zeit, bis die Partie fortgesetzt werden konnte. Der Gegentreffer verfehlte seine Wirkung nicht, so dass der SC Borea schon in der 83.Minute nachlegen konnte. Nach Querpass des Torschützens Clovis Wassom schoss Sören Tippelt aus spitzem Winkel das 0 : 2 (Video). Ein kleiner Funken Hoffnung keimte für den TSV Rotation nochmals in der 88.Minute auf. Maximilian Lang wurde vom Borea-Schlussmann Lukas Kirsten im Strafraum zu Fall gebracht (Video). Den fälligen Elfmeter verwandelte Felix Fichtelmann mit einem Schuss in die Mitte zum 1 : 2 Anschlusstreffer (Video). Das Tor kam allerdings zu spät. Rotation kam in der Nachspielzeit zu keinen Tormöglichkeiten mehr. Die Rotationer verlieren somit eine Partie, in welcher sie mindestens gleichwertig waren, sehr unglücklich mit 1 : 2. Der TSV Rotation verbleibt weiter auf dem 12.Tabellenplatz. In den kommenden Wochen stehen nun mit den Auswärtspartien Oberland Spree und dem SV Zeißig sowie dem Heimspiel gegen den SV Trebendorf sehr richtungsweisende Spiele an (mg)
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Trotz eines 0 : 2 Rückstandes zur Pause konnte der TSV Rotation mit einem 2 : 2 Unentschieden doch noch einen Punkt beim SC 1911 Großröhrsdorf einfahren. Den Hausherren gelang dabei auf dem sehr engen Kunstrasenplatz der bessere Start. Bereits in der 14.Minute köpfte der Großöhrsdorfer Christoph Klippel den Ball nach einem Eckball zum 0 : 1 in Netz (FupaTV). Der früher Gegentreffer zeigte bei den Gästen auch seine Wirkung. Nach 22 Minuten spielte Benjamin Baumann einen Rückpass auf Jens Ulrich. Dieser verlor in dieser Szene allerdings die Übersicht und spielte den Ball direkt vor die Füße seines Gegenspielers Dominik Scholz, welcher dieses Geschenk dankend annahm und auf 0 : 2 erhöhte (FupaTV). Die erste Möglichkeit für den TSV Rotation konnte mit einem Freistoß durch Leo Leichsenring in der 25.Minute verbucht werden, welchen Torhüter Sandro Mauksch allerdings parieren konnte. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Rotationer besser ins Spiel und drängten auf den Anschlusstreffer. Die beste Möglichkeit hatte dabei Felix Fichtelmann nach 41 Minuten, dessen Schuss von der Strafraumlinie an die Querlatte knallte. So ging es dennoch mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste von der Eisenberger Straße weiter am Drücker. Dies wurde in der 49.Minute endlich belohnt. Ein hoher Ball durch Clemens Müller in den gegnerischen Strafraum wurde dort durch einen Großröhrsdorfer Defensivspieler verlängert, so dass das Leder bei Erik Wernicke landete. Dieser knallte den Ball aus Nahdistanz zum 1 : 2 in die Maschen (FupaTV). Der TSV Rotation bestimmte nun über weite Strecken das Geschehen während der SC 1911 lediglich noch vereinzelte Konter setzen konnte. In der 82.Minute wurde Erik Wernicke dann durch seinen Gegenspieler unsanft im Strafraum zu Fall gebracht (FupaTV). Den fälligen Elfmeter verwandelte Benjamin Baumann mit einem beherzten Schuss in die Mitte zum hochverdienten 2 : 2 Ausgleich (FupaTV). Und nun drängten die Rotationer sogar noch auf den Siegtreffer. Leider knallte in der 87.Minute ein Schuss von Erik Wernicke nur an die Latte und auch der Nachschuss durch Sebastian Tews wurde durch ein gegnerisches Bein auf der Torlinie geklärt. In 95.Minute hatten die Anhänger von Rotation den Torschrei nochmals auf den Lippen. Erik Wernicke konnte allein auf das gegnerische Tor zustürmen, doch leider wurde der Winkel letztendlich zu spitz und der Ball landete im Außennetz (FupaTV). So blieb es unterm Strich bei einem 2 : 2 Unentschieden, welches nach diesem Spielverlauf für den TSV Rotation wohl eher ein gewonnener Punkt ist. Die Mannschaft zeigte im zweiten Abschnitt tolle Moral und war so noch ganz nah dran am Auswärtssieg. Am kommenden Sonntag wartet dann das nächste Stadtderby. Diesmal empfängt man den Tabellensiebten SC Borea auf der Eisenberger Straße (mg).

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Mit einem 3 : 1 ( 0 : 0 ) beim Tabellennachbarn SG Crostwitz ist den Rotationern ein entscheidender Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel gelungen. Bei goldenem Herbstwetter erwischten jedoch zunächst die Hausherren mit mehr Feldvorteilen den besseren Start, ohne dabei die Defensive des TSV Rotation ernsthaft unter Druck zu setzen. Nach der Anfangsviertelstunde fanden dann auch die Rotationer besser ins Spiel, so dass beide Teams nahezu gleichwertig waren. Aufgrund zahlreicher Fehlpässe und Stockfehler war der erste Abschnitt über weite Strecken jedoch nicht sonderlich ansehnlich. Die einzig wirklich Großchance konnte die SG Crostwitz in der 33.Minute verbuchen, als Tom Hentschel das Leder aus 16 Metern an den Pfosten knallte. (Video). Mit einem torlosen Unentschieden ging es schließlich in die Kabinen. Der zweite Abschnitt bot den 95 Zuschauern, von denen mehr als 20 aus der Landeshauptstadt angereist waren, besseren Fußball. Der TSV Rotation erwischte dabei einen Start nach Maß. In der 47.Minute landete Eckball durch Sebastian Tews im gegnerischen Strafraum. Felix Fichtelmann konnte sich dabei von seinem Gegenspieler lösen und den Ball quasi auf der Torlinie in die Maschen köpfen (Video). Leider ließ die Antwort der SG Crostwitz, gefördert durch eine Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft der Gäste, nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke durch Jakub Benes konnte der Crostwitzer Filip Henzle am langen Pfosten, sträflich freistehend, mit einem sehenswerten Volleyschuss den 1 : 1 Ausgleich besorgen (Video). Die Rotationer ließen sich durch diesen Rückschlag in ihrem Spiel jedoch nicht beirren. Einen hohen Ball in den Strafraum legte Felix Fichtelmann artistisch mit dem Kopf zurück auf Leo Leichsenring. Dieser versenkte die Kugel mit einem strammen Linksschuss von der Strafraumgrenze zur erneuten 2 : 1 Führung (Video). In der Folge kontrollierte Rotation das Spiel über weite Strecken, so dass Crostwitz nicht wirklich Chancen zum Ausgleich hatte. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 79.Minute. Sebastian Tews schlenzte den Ball nach Doppelpass mit Felix Fichtelmann zum 3 : 1 in die Maschen (Video). Bis zum Abpfiff brachten die Rotationer das Ergebnis dann problemlos über die Zeit. Dank einer ansprechenden zweiten Hälfte gewinnt der TSV Rotation durchaus verdient mit 3 : 1 bei der SG Crostwitz, die dadurch auf heimischen Rasen immer noch punktlos bleibt. Dank der eingefahrenen drei Punkte klettert der TSV Rotation mit nunmehr acht Zählern auf den 9.Rang. Am kommenden Sonntag wartet nun das Stadtderby gegen den Tabellensechsten FV Laubegast 06 (mg).

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Eine bittere 1 : 5 ( 1 : 0 ) Heimniederlage mussten ersatzgeschwächte Rotationer im Stadtderby gegen den FV Laubegast 06 hinnehmen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison verliert der TSV Rotation somit nach 1 : 0 Führung noch deutlich und wartet gleichzeitig weiter auf den ersten Heimsieg in der Landesklasse Ost. Bei kühlem Herbstwetter übernahmen die Laubegaster in der Anfangsphase das Heft des Handelns, ohne die Abwehr der Hausherren aber ernsthaft unter Druck setzen zu können. Diese wiederum schlugen mit ihrer ersten Möglichkeit in der 16.Minute eiskalt zu. Nach langem Pass durch Rico Vassmers schlenzte Sebastian Tews das Leder aus spitzem Winkel zur 1 : 0 Führung in die Maschen. Nur Sekunden später kam es dann zu einem unübersichtlichen Gewühl im Strafraum der Gäste, in dessen Folge Erik Wernicke aus Nahdistanz zum Kopfball kam, welcher jedoch auf der Linie geklärt werden konnte. Dies war gleichzeitig die letzte Großchance für den TSV Rotation im gesamten Spiel! Dennoch hielten die Hausherren die knappe 1 : 0 Führung bis zum Pausenpfiff, da das Stellungsspiel in der Abwehr stimmte und dem FV 06 Nichts einfiel, um diesen Riegel zu knacken. Ein völlig anderes Bild zeigte sich dann leider im zweiten Abschnitt, denn Laubegast kontrollierte das Geschehen nun nach Belieben. Schon nach 49 Minuten war es Erik Weskott, welcher nach einem Eckball von der Strafraumgrenze gänzlich ungehindert zum 1 : 1 Ausgleich einnetzen konnte. Abermals nach einem Eckball kassierte Rotation in der 62.Minute das 1 : 2. Diesmal war es Klemens Fraustadt, welcher ungehindert einköpfte. Mit diesem Gegentreffer schienen sich die Hausherren unverständlicher Weise aufgegeben zu haben, denn schon nach 66 Minute wurde Keeper Jens Ulrich von seinen Vorderleute abermals im Stich gelassen. Nach Querpass des Laubegaster Pierre Nebes schob Adrian Herkt am langen Pfosten zum 1 : 3 ein. Für die Anhänger des TSV Rotation wurde es nur wenig später noch bitterer, denn in der 74.Minute konnte Klemens Fraustadt aus Nahdistanz zum 1 : 4 einnetzen. Erneut war dieser Gelegenheit ein Eckball vorausgegangen. In der Folge beruhigte sich das Geschehen etwas, da auch Laubegast nicht mehr volles Tempo ging. Den Schlusspunkt zum 1 : 5 Endstand setzte aber dennoch der Laubegaster Kapitän Philipp Wappler in der Schlussminute. Nach dem so wichtigen Auswärtssieg in Crostwitz sind die Rotationer mit dieser herben Heimniederlage wieder in die Abstiegszone gerutscht. Die gezeigte Leistung muss nun schnellstens kritisch aufgearbeitet werden, denn am kommenden Samstag gastieren die Rotationer beim Tabellenneunten SC Großröhrsdorf und damit einem direkten Konkurrenten im unteren Tabellendrittel (mg)

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Im Heimspiel gegen die Reserve des FC Oberlausitz Neugersdorf mussten die Rotationer trotz einer zwischenzeitlichen Pausenführung eine nicht unverdiente 1 : 3 ( 1 : 0 ) Niederlage hinnehmen. Die Gäste aus der Oberlausitz, welche auch mit einigen Akteuren aus der Regionalliga-Elf nach Dresden anreisten, übernahmen zunächst das Heft des Handelns. Nach einigen kleineren Möglichkeiten setzte Neugersdorf in der 25.Minute das erste wirkliche Achtungszeichen, als ein strammer Schuss durch Tim Oliver Pohl an das rechte Dreiangel knallte. Den Rotationern hingegen gelang es erst nach 37 Minuten Torgefahr aufzubauen, als ein Schuss durch Felix Fichtelmann aus 10 Metern nur knapp neben den Pfosten ging. In der 42.Minute wurde dann der bisherige Spielverlauf zu Gunsten der Hausherren etwas auf den Kopf gestellt. Nach toller Flanke durch Felix Fichtelmann vom rechten Flügel konnte Erik Wernicke das Leder zentral vor dem gegnerischen Tor zur umjubelten 1 : 0 Führung einnetzen. Kurz darauf ging es schon mit dem recht schmeichelhaften Vorsprung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel machten die Neugersdorfer schnell klar, das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden zu wollen. In der 50.Minute wurde dann Tim Oliver Pohle durch Keeper Jens Ulrich beim Kampf um den Ball im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, wobei es nur wenige Diskussionen gab. Tino Hensel versenkte den fälligen Strafstoß zum 1 :1 Ausgleich mit etwas Glück, da Jens Ulrich zumindest noch die Fingerspitzen an den Ball kam, den Treffer allerdings nicht mehr verhindern konnte. Deutlich beeindruckt von diesem schnellen Gegentreffer ging den Rotationern die Kontrolle in der Defensive zunehmend verloren. Nach 58 Minuten lenkte Michael Kühn unglücklich nach einem Ball des Gegners von der linken Grundlinie das Leder zum 1 : 2 ins eigene Netz. Dadurch hatte der FC Oberlausitz die Partie in nur acht Minuten gedreht. Leider war in der Folge nur wenig Aufbäumen bei den Rotationern zu erkennen. Neben dem nötigen Kampfgeist schien auch der nötige Glaube zu fehlen, das Ruder noch einmal rumzureißen. Dennoch hätte der TSV Rotation nach 87 Minuten die Chance zum Ausgleich bekommen müssen. Nach einer Abwehraktion von Keeper Jan Konecny beging einer seiner Mitspieler im Strafraum ein klares Handspiel. Der Schiedsrichter erkannte zum Entsetzen aller Rotationer diese Regelwidrigkeit nicht und verwehrte so den Elfmeter. In der 94.Minute wurde die aufgerückte Abwehr der Hausherren dann noch mit einem langen Ball aus der Neugersdorfer Hälfte überspielt. Tim Oliver Pohle konnte so allein auf Keeper Jens Urlich zudribbeln und das Leder schließlich zum 1 : 3 Endstand einnetzen. Insbesondere durch eine über weite Strecken undiskutable zweite Hälfte verliert der TSV Rotation nicht unverdient gegen sicherlich nicht unbezwingbare Gäste. Dennoch erscheint die Niederlage aufgrund des nicht gegebenen Handelfmeters zu Gunsten der Rotationer besonders bitter. Während Neugersdorf durch den Dreier auf den 2.Platz vorrückt, rangiert Rotation auf dem 11.Rang mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. In zwei Wochen gastiert der TSV Rotation dann beim Tabellennachbarn SG Crostwitz und damit erstmal einem Team aus der unteren Tabellenhälfte. Hier heißt es, Reaktion zu zeigen. Dann  (mg)

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