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Mit einem hart erkämpften 1 : 0 Erfolg im Finale des Dresdner Stadtpokals gegen den FC Dresden gelingt den Rotationern das Double der Saison 2017/2018. Der TSV Rotation feiert damit den wohl größten Erfolg seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Vor knapp 700 Zuschauern agierten beide Mannschaften zunächst sehr abwartend, so dass sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld abspielte. Während der FC Dresden in der Anfangsphase noch keine Offensivmöglichkeiten erspielen konnte, vermochte es der TSV Rotation immerhin, kleinere Chancen herauszuholen. Die bis dato beste Möglichkeit ließ Felix Fichtelmann in der 30.Minute liegen (FupaTV). Nach einer Flanke durch Robert Kiesow von der rechten Außenbahn kam Felix Fichtelmann am langen Pfosten völlig blank zum Abschluss. Leider köpfte er dabei aus Nahdistanz Keeper Igor da Rocha Ferreira an. Doch auch der FC Dresden ließ seine Anhänger auf der Gegenseite auf den Führungstreffer hoffen. In der 33.Minute lief Haidar Albzrakan zu einem Freistoß vom rechten Strafraumeck an. Dieser drehte das Leder um die Mauer in Richtung des kurzen Pfostens, doch dort stand Robert Franke, welcher den Ball noch von der Linie köpfte. Unterm Strich ging es mit einem torlosen Unentschieden bei leichten Feldvorteilen für Schwarz-Weiß in die Kabine. Den zweiten Abschnitt gingen die Rotationer gleich mit viel Tempo an. In der 48.Minute setzte Sebastian Tews zu einem tollen Solo durch den gegnerischen Strafraum an, welchen er mit einem platzierten Schuss zur umjubelten 1 : 0 Führung krönte (FupaTV). Leider hielt die zweite Halbzeit in der Folge nicht das, was der Anfang erhoffen ließ. Beide Mannschaften lieferten sich bei sommerlichen Temperaturen einen Abnutzungskampf im Mittelfeld. Der FC Dresden ließ vor allem in der Endphase keinen Zweiklassenunterschied erkennen. Bei einige Rotationern schien die lange Saison ihre Spuren hinterlassen zu haben. In der Endphase hieß es dann sogar noch einmal zittern. In der 85.Minute kam Mohammed Ghasham nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am langen Pfosten zum Kopfball, wobei das Leder knapp über die Querlatte flog (FupaTV). In der Nachspielzeit konnte auch der eingewechselte I Kadek Wirata Cipta zu einem Solo über die linke Außenbahn ansetzen. Sein Schuss verfehlte allerdings wenige Meter das Gehäuse von Jens Ulrich (FupaTV). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Jan Evler die Partie ab. Der Rotation sichert sich unterm Strich mit einem 1 : 0 Arbeitssieg den Stadtpokal. Doch auch der FC Dresden konnte mit erhobenen Haupt vom Feld gehen. Zu keiner Zeit merkte man dem Team in einer fairen Partie einen Zweiklassenunterschied an. Mit diesem Spiel geht eine sensationelle Saison für das Team um Stefan Zock und Thomas Senf zum Ende. Nach der wohlverdienten Sommerpause startet dann das Abenteuer Landesklasse auf den TSV Rotation (mg).

 

Mit einem deutlichen 6 : 2 Auswärtssieg beim TSV Cossebaude verabschieden sich die Rotationer aus der Dresdner Stadtoberliga. Vor knapp 100 Zuschauern ging der TSV Rotation bereits in der 5.Minute durch Sebastian Malucha in Führung. Dieser konnte nach einer Finte im Strafraum aus Nahdistanz zum 0 : 1 einnetzen. Nach 13 Minute konnte Keeper Lars Vogler einen Schuss des agilen Sebastian Malucha nur abprallen lassen. Sebastian Tews stand am richtigen Fleck, um zum 0 : 2 abzustauben. Auch in der Folge blieben die Gäste von der Eisenberger Straße das bestimmende Team. Nur ab und an gelang es Cossebaude, kleine Nadelstiche zu setzen. In der 40.Minute lief dann Sebastian Malucha halbrechts auf den Kasten von Lars Vogler zu. Dieser ging nach unten, um das Dribbling des Rotationers zu stoppen und sich den Ball zu schnappen. Dabei verlor er das Leder jedoch wieder aus den Händen, so dass dieses erneut bei Malucha landete, welcher quer auf Sebastian Tews ablegte. Dieser brauchte die Pille nur noch zum 0 : 3 ins leere Tor zu schieben. Cossebaude sehnte den Halbzeitpfiff herbei, doch zuvor schlug der TSV Rotation abermals zu. Nach Pass durch Erik Wernicke schob Sebastian Malucha zum 0 : 4 Pausenstand ein. Auch nach dem Seitenwechsel wurden den Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen zahlreiche Tore geboten. So konnte Robin Lehmann nach 48 Minuten einen Solo zum 0 : 5 abschließen. Im Gegenzug zeigten die Hausherren dann doch ein Lebenszeichen. Nach Vorlage von Rico Kleebank krönte Richard Richter einen schönen Spielzug mit dem 1 : 5. Im Anschluss schleppten sich beide Teams etwas durch die Partie. Die Akteure auf dem Platz schienen die Lust an dieser Partie auch aufgrund des deutlichen Resultats und der drückenden Temperaturen etwas verloren zu haben. In der 65.Minute war es dann aber Felix Fichtelmann, der nach schönem Pass durch Robin Lehmann in den Rückraum mit seinem 25.Saisontreffer auf 1 : 6 erhöhen konnte. Nach 82 Minuten kam auch der TSV Cossebaude noch zu einem Treffer. Per Freistoß zog Robin Glanz zentral auf das Tor von Jens Ulrich. Dieser verschätzte sich bei seinem Abwehr des Balles aber völlig, so dass das Leder zum 2 : 6 ins Netz rutschte. Dies tat der Freude allerdings keinen Abbruch, denn kurz darauf war Schluss und das Kapitel Sparkassenoberliga für den TSV Rotation beendet. Im Anschluss feierten die Rotationer mit ihren Anhängern ausgelassen die sensationelle Saison. Einziger Wermutstropfen war, dass die Übergabe der Meisterschale durch die Verantwortlichen des Verbandes, entgegen vorheriger Ankündigungen, vor dem Spiel, quasi zwischen Tür und Angel, stattfand. Der TSV Cossebaude verliert durch diese überraschend deutliche Niederlage den 3.Tabellenplatz und beendet die Saison auf dem 5.Rang (mg).

 

Einen zu jeder Zeit ungefährdeten 8 : 1 Erfolg konnten die Rotationer im letzten Heimspiel der Saison gegen das Schlusslicht Sportfreunde 01 Nord einfahren. Die Gäste von der Meschwitzstraße konnten die Partie aufgrund anhaltender, akuter Personalsorgen allerdings von Beginn an nur mit zehn Spielern bestreiten. Die Hausherren nahmen von der ersten Minute ihre haushohe Favoritenrolle an, ohne dabei jedoch volles Tempo zu gehen. Bereits nach einer halben Stunde führte der TSV Rotation durch Treffer von Robert Franke (9./29.), Sebastian Tews (16.) sowie Robert Kiesow (27.) deutlich mit 4 : 0. Trotz des deutlichen Resultats kämpften die zehn Sportfreunde ihren Möglichkeiten entsprechend und gaben sich alles andere als geschlagen. Belohnt wurde dies in der 32.Minute durch ein Freistoßtor von Maximilian Moder, welcher von der linken Strafraumkante beherzt auf das Tor schoss. Mit einem 5 : 1 ging es letztendlich in die Halbzeit, da Robert Kiesow nach 42 Minuten mit einem Lupfer über den gegnerischen Torhüter Dominic Krzywocz ein zweites Mal an diesem Tag einnetzte. Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren nach Belieben. Dennoch merkte man den Schützlingen von Stefan Zock deutlich an, dass diese einseitige Partie nur wenig Freude bereitete. Beide Mannschaften schienen den Schlusspfiff schon in dieser frühen Phase herbeizusehnen. Mit einem Kopfballtor zum 6 : 1 läutete Martin Valley in der 51.Minute das muntere Scheibenschießen fort. Der bis dahin vor dem gegnerischen Gehäuse glücklos agierende Felix Fichtelmann schraubte folglich mit einem Doppelpack in der 65. und 75.Minute das Resultat auf 8 : 1 nach oben. Bei diesem klaren Ergebnis blieb es bis zum Abpfiff, auch weil Torhüter Dominic Krzywocz mit einigen guten Paraden ein zweitstelliges Resultat zu Lasten seines Teams verhinderte. Während die Rotationer am kommenden Samstag ihr vorerst letztes Spiel in der Stadtoberliga bestreiten und schon für die Landesklasse planen können, heißt es für die Sportfreunde Neuanfang in der Stadtliga A. Es bleibt zu hoffen, dass den Zuschauern am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten TSV Cossebaude noch einmal besserer Fußball geboten wird (mg).

 

Heute war der Tag gekommen, an dem die 1. Mannschaft des TSV Rotation Dresden aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen den Vierplatzierten Radeberger SV die Meisterschaft der Sparkassenoberliga neben dem Aufstieg in die Landesklasse perfekt machen konnte. Doch auf dem Radeberger Kunstrasen merkte man sofort, dass es sich hier um ein Spitzenspiel handelt und der Heimverein definitiv keine Schützenhilfe leisten wollte. Es ging von der 1. Minute an sofort los, beide sorgten für ein offensive und schnelles Spiel, hier war bis zur Pause keine Zeit zum Luft holen eingeplant. Rotation war jedoch die Mannschaft, welche mit der Spielzeit mehr Akzente im Angriff setzen konnte, so waren es zweimal Felix Fichtelmann und einmal Sebastian Tews, welche in den ersten 15 Minuten für Gefahr vorm Radeberger Gehäuse sorgten. Felix Fichtelmann war es auch wieder in der 25. Minute, welche in bester Abschlussposition vergab. Und es kam, wie s immer kommt, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt: In der 27. Minute schloss Eric Neumann aus Ferne erfolgreich für die Gastgeber ab, der 1:0-Rückstand. Doch die Partie wurde immer mehr Felix Fichtelmann gegen den Radeberger SV, in der 30. Minute belohnte er sich nach einem tollen Kampf und Solo nicht mit einem Tor. Besser lief es dann in der 34. Minute: Sebastian Malucha bereit mustergültig den Ball vor, Felix Fichtelmann macht ihn rein und da war der verdiente Ausgleich! Danach ging es weiter wie vorher, Rotation vor allem mit Sturmtank Felix Fichtelmann versuchte zu erhöhen, doch auch ein schöner Kopfball durch Sebastian Malucha kurz vor der Halbzeit strich knapp am Kasten vorbei. Nach (endlich) 15 Minuten Pause das gleiche Bild: Offensives, kampfbetontes, spannendes Spiel beider Mannschaften vom Punkt weg wieder. Es folgte eine Doppelchance von Felix Fichtelmann und Eric Wernicke in der 48. Minute, welche beide aus kurzer Distanz den Ball nicht über die Linie bekamen, weiterhin Unentschieden. Auch Michael Kühn versuchte es in der 63. Minute mit einem gefährlichen Flachschuss aus der Ferne, auch der Ball ging nur knapp vorbei. Danach waren es wieder einmal Felix Fichtelmann und auch mal wieder Sebastian Tews mit gefährlichen Abschlüssen (63. und 68. Minute), nur ohne Erfolg. Es folgte von Radeberg erst in der 69. Minute durch Florian Palme wieder ein gefährlicher Torabschluss, der allerdings auch nicht den Erfolg brachte. Aus weiterhin recht unerklärlichen Gründen gab es in der 75. Minute einen Pfiff gegen den Rasenumpflüger des Tages, David Schmitt, jedoch im Strafraum nach einem vermeintlichen Foulspiel. Ein Elfmeter für Radeberg fast aus dem Nichts. Der Schütze Florian Palme scheiterte jedoch an einem hervorragend reagierenden Jens Ulrich im Rotation-Tor, welche den Ball gar noch sicher auf der Linie festhalten konnte und sich dabei verletzte. Doch mittendrin im Jubeln der Schock für alle: Wiederholung des Strafstoßes. Den Blick für ein Vergehen schien der Schiedsrichterassistent allein nur für sich gehabt zu haben. Also stand nach mehreren Minuten Behandlung für Jens Ulrich die Wiederholung des Strafstoßes an, wieder klasse gehalten trotz schmerzender linker Schulter. Gegen Ende des Spieldrückte Rotation immer mehr, der Sieg musste her, da Verfolger Zschachwitz wohl führte. So war es erneut Felix Fichtelmann, welcher in der 86. Minute mit einem Volley knapp das Ziel verfehlte. In der 86. Minute landet plötzlich nach einem Tumult im Radeberger Strafraum der Ball bei David Schmitt: Eine Finte, ein Schuss, Tor. Da war sie, die 1:2-Führung, welche den Meistertitel bedeuten sollte! Danach passierte nicht mehr viel, so dass alle nur noch auf den Schlusspfiff des Schiedsrichters abwarteten. Der kam fst schon pünktlich. Mit dem Abpfiff brachen - wie schon fast beim letzten Treffer - alle Dämme, da war er nun, der Meistertitel nach einem atemberaubenden Saison! Jetzt heißt es noch die letzten 2 Ligaspiel absolvieren, bis dann am 16.06.2018 das Pokalfinale gegen den FC Dresden ansteht (mf).

Der Post SV Dresden hat Spitzenreiter TSV Rotation am 23.Spieltag der Sparkassenoberliga auf der heimischen Eisenberger Straße ein leistungsgerechtes 2 : 2 Unentschieden abgerungen. In der Anfangsphase des Spiels lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Die Partie war dabei jedoch stellenweise etwas giftig, mit kleineren Fouls auf beiden Seiten. Zur ersten wirklichen Torchance kam es dann erst in der 37. Minute. Nach einem Schuss durch Sebastian Tews von der Strafraumgrenze konnte Keeper Clemens Behrenwald das Leder gerade noch über das Tor lenken. In der 41.Minute kamen dann auch die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit. Mit einem schnellen Dribbling von der Mittellinie aus konnte Dominik Erdmann die Hintermannschaft der TSV Rotation überlaufen und in den Strafraum eindringen. Sein Schuss aus halbrechts ging nur Zentimeter am Kasten von Torhüter Jens Ulrich vorbei. Auf der Gegenseite schlugen die Rotationer jedoch postwendend zu. Nach einem Pass durch Erik Wernicke von links in den Strafraum war es Felix Fichtelmann, der am langen Pfosten das Leder mit seinem 21.Saisontreffer zur 1 : 0 Führung einnetzen konnte. Der TSV Rotation konnte so doch noch mit einer knappen Führung in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren sofort nach, während der Post SV noch gedanklich bei der Halbzeitansprache war. In der 50.Minute gelang es Felix Fichtelmann von halbrechts in den Strafraum eindringen und in die Mitte abzulegen. Zentral rutschte Erik Wernicke in die Bahn des Balles und lenkte ihn somit entscheidend zum 2 : 0 in die Maschen. In der Folge schienen sich die Hausherren ihrer Sache allerdings schon zu sicher zu sein. Durch eine Unkonzentriertheit brachte man die sichtlich gezeichneten Postler wieder ins Spiel. Nach 61 Minuten spielte Rico Vassmers einen Rückpass auf Keeper Jens Ulrich. Dieser unterschätzte dabei allerdings die Antrittsschnelligkeit seines Gegners Felix Urbanski, welcher den Ball abfing und ihn zum 2 : 1 Anschlusstreffer ins Netz spitzelte. Natürlich war der Post SV nun wieder obenauf und witterte Morgenluft. Erneut war es in der 74.Minute ein unnötiger Fehler, der den Ausgleich begünstigte. Dabei wurde zuvor ein langer Ball aus der Hälfte der Gäste auf Paul Richelhof gespielt. Jens Ulrich eilte aus seinem Kasten, um diesen Pass doch noch abzufangen. Leider kam er dabei zu spät, so dass Paul Richelhof den Ball von halbrechts zum 2 : 2 ins leere Tor schießen konnte. In der Folge drängten zwar beide Mannschaften auf den entscheidenden Siegtreffer, doch zu wirklichen Tormöglichkeiten kam es nicht mehr. So trennten sich beide Teams unter dem Strich leistungsgerecht mit 2 : 2. Aufgrund des Spielverlaufs konnten die Postler mit dieser Punkteteilung natürlich besser leben als die Hausherren. Während der Post SV nun auf dem 8.Platz rangiert, haben die Rotationer mit sieben Punkten Vorsprung auf Blau-Weiß Zschachwitz weiter die Tabellenführung der Sparkassenoberliga inne. Mit einem Dreier im kommenden Auswärtsspiel beim Radeberger SV könnte Rotation die Stadtmeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesklasse bereits perfekt machen, ohne dabei auf einen Patzer der Zschachwitzer angewiesen zu sein (mg).